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Keine Tore in Senftenbach (0:0)

In der zehnten Runde der Bezirksliga West empfing die Union Ziegelwerk Senftenbach den SV Ritterbräu Neumarkt/Pötting. Während die Hausherren aus den letzten vier Spielen nur zwei Zähler holten, konnten die Neumarkter zuletzt reichlich punkten. In einem ereignis- und chancenarmen Match warteten am Samstagnachmittag rund 150 Besucher zum Schluss vergeblich auf Tore, wurden mit einem 0:0-Unentschieden die Punkte geteilt. Nach zwei Siegen am Stück verzeichnet die Weidenholzer-Elf binnen Wochenfrist das zweite Remis.

Vermeintlicher Senftenbacher Führungstreffer

Beide Mannschaften mussten wichtige Spieler vorgeben. Bei der Uniuon fehlte neben dem langzeitverletzten Florian Penninger auch Spielertrainer Martin Feichtinger (Muskelfaserriss), die Neumarkter mussten in diesem Duell auf Mark Koronics und Bernd Martl verzichten. Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Tiefenthaler war vor beiden Toren wenig los. Die erste Halbzeit hatte zwei Höhepunkte zu bieten. Die heimischen Fans bejubelten den vermeintlichen Führungstreffer, beim Tor von Klaus Reiter hatte der Linienrichter jedoch die Fahne gehoben, weshalb der Unparteiische auf Abseits entschied und sich auch von heftig protestierenden Hausherren nicht umstimmen ließ. Auf der anderen Seite konnte der auf der Linie stehende Matthias Woschite einen Freistoß des 34-jährigen Hakan Celepci mit dem Kopf klären. Nach 45 Minuten ging es torlos in die Pause.

Hüben wie drüben keine klaren Chancen

Nach Wiederbeginn war die Gästeelf von Trainer Christoph Weidenholzer etwas aktiver und hatte einen Tick mehr vom Spiel, zwingend agierten die Neumarkter aber auch im zweiten Durchgang nicht. Auch die Senftenbacher Offensivbem ühungen hielten sich in Grenzen, weshalb hüben wie drüben keine klaren Chancen auszumachen waren. Nach 90 chancenarmen und torlosen Minuten mussten sich die Mannschaften mit einem Remis begnügen.

Stimmen zum Spiel:

Markus Regl, Sektionsleiter Union Senftenbach:
„Unsere Mannschaft hat gut gekämpft und alles gegeben, weshalb man mit der Leistung nicht unzufrieden sein darf. Seit geraumerZeit fehlt das nötige Glück. So haben wir heute ein reguläres Tor erzielt, der Schiedsrichter war jedoch anderer Meinung. Wir haben in dieser Saison bislang nur zwei Mal verloren, aber auch kaum gewonnen und kommen mit den vielen Unentschieden nicht entscheidend vom Fleck“.

Christoph Weidenholzer, Trainer SV Neumarkt/Pötting:
„In den 90 Minuten war auf beiden Seiten nicht allzu viel los. Letztendlich war es eine gerechtes Unentschieden und können mit dem einen Punkt gut leben“.

Die Besten:
Union Senftenbach:  Andreas Gattermaier
SV Neumarkt:  Hakan Celepci

Günter Schlenkrich